Prayerboard · Für Gemeinden & Verbände

Einen Gebetsplan verteilen

Wie eine Gemeinde, ein Verband oder ein Werk einen Gebetsplan einmal einrichtet – und ihn danach jeden Monat mit zwei Handgriffen aktualisiert. Mit Vorlage zum Herunterladen.

🧭 Zuerst entscheiden: Kanal oder Gruppe?

Es gibt zwei Wege, einen Gebetsplan zu verteilen. Sie sehen ähnlich aus, sind aber grundverschieden.

Geteiltes Prayerboard (Gruppe) Kanal
Wer darf lesen? nur wer beitritt jeder, öffentlich
Konto nötig? ja, für jeden Leser nein
Inhalte verschlüsselt öffentlich lesbar, wie eine Webseite
Beitritt Einladungslink, QR-Code oder Beitritts-Code einfach folgen
Sinnvoll bis einige hundert Personen mehrere tausend
Wer darf schreiben? Besitzer, Admins, Editoren nur die wenigen Kanal-Autoren

Faustregel: Hauskreis, Team, Leitungskreis oder Bezirk – wo Inhalte vertraulich sind und man sich kennt – nehmen die Gruppe. Ein Gemeinde- oder Verbands-Gebetsplan, der öffentlich verteilt wird, gehört in einen Kanal.

Der wichtigste Unterschied ist nicht die Technik. In einer Gruppe braucht jeder einzelne Leser ein Prayerboard-Konto. Bei tausend Empfängern ist das die größte Hürde. Einem Kanal folgt man ohne Konto und ohne Anmeldung.
Stand heute: Kanäle lassen sich noch nicht per Datei befüllen und melden neue Anliegen noch nicht. Beides ist in Arbeit. Bis dahin ist ein geteiltes Prayerboard auch für größere Verteiler der praktikable Weg – die Anleitung unten beschreibt diesen.

🏗️ Einmalig: Das Prayerboard einrichten

1
Cloud einrichten Einstellungen → Cloud. Konto per E-Mail-Code; für das Schreiben in geteilte Boards ist ein Cloud-Abo nötig.
2
Prayerboard mit dauerhaftem Namen anlegen Zum Beispiel „Gebetsplan der Mustergemeinde“. Kein Monat, keine Jahreszahl im Namen.
3
Beschreibung dauerhaft formulieren Sie beantwortet: Wer gibt den Plan heraus, was ist er, in welchem Rhythmus erscheint er. Niemals monatsbezogen – siehe den Hinweis darunter.
4
Board teilen, Rolle „Leser“ Leser sehen den Plan und beten mit, verändern aber nichts. Für einen Gemeindeplan ist das die richtige Rolle.
5
Einladung verteilen Link, QR-Code oder Beitritts-Code aus dem Teilen-Dialog. Der QR-Code eignet sich für Gemeindebrief, Aushang und Beamer.
6
Benachrichtigungen empfehlen, nicht erzwingen Jedes Mitglied stellt selbst ein, ob es benachrichtigt wird – das lässt sich nicht für andere festlegen. Empfiehl die Tageszusammenfassung: Bei 31 Anliegen wären es sonst 31 Meldungen an einem Tag.
Die häufigste Falle: die Beschreibung. Sie wird beim monatlichen Import NICHT mit aktualisiert. Was beim ersten Anlegen drinsteht, bleibt stehen. Steht dort „Gebetsplan für August 2026“, liest man das auch noch im Dezember. Deshalb: allgemeingültig formulieren – der Monat gehört in die einzelnen Anliegen, nicht in die Beschreibung.

🔄 Monatlich: Den Plan aktualisieren

Das Update besteht aus zwei Handgriffen, nicht aus dreißig.

1
Plan in eine JSON-Datei umwandeln PDF oder Word-Dokument zusammen mit dem Prompt weiter unten an eine KI geben und das Ergebnis als .json speichern. Oder die Vorlage von Hand ausfüllen.
2
In der App importieren Einstellungen → Prayerboards importieren → Datei wählen → „In bestehendes Prayerboard importieren“ → das Gemeinde-Board auswählen.
3
Synchronisierung abwarten Erst danach den neuen Plan ankündigen – sonst sehen die ersten Neugierigen ein halb gefülltes Board.
Was man ausdrücklich NICHT tut Warum
Alte Anliegen von Hand löschen Das erledigt das Ablaufdatum von selbst
Die Beschreibung monatlich ändern Sie ist dauerhaft – der Monat steht in den Anliegen
Jeden Monat ein neues Board anlegen Alle müssten jedes Mal neu beitreten
Dieselbe Datei zweimal importieren Der Import prüft nicht auf Dubletten – alles wäre doppelt da

Das Ablaufdatum – der eigentliche Trick

Jedes Anliegen kann ein Ablaufdatum haben. Ist es erreicht, verschwindet das Anliegen von selbst aus der Liste – auf jedem Gerät gleichzeitig, ohne dass jemand etwas tun muss.

Es wird nichts gelöscht. Abgelaufene Anliegen wandern ins Archiv und bleiben dort lesbar und durchsuchbar. Wer ein Gebet als erhört markiert hatte, behält es im Rückblick. Genau deshalb ist Ablaufen besser als Löschen: Löschen vernichtet die Geschichte, Ablaufen räumt nur auf.
Art des Anliegens Ablaufdatum Warum
Tagesanliegen („Mo 1. September – Kinderarbeit“) Tag + 7 Wer eine Woche nicht in der App war, sieht die verpassten Tage noch. Kompakter geht auch +3 – bei +1 ist der Plan für Gelegenheitsnutzer wertlos.
Monatsthema ohne Tagesbezug 1. des Folgemonats + Puffer Sonst ist das Board leer, bevor der neue Plan drin ist.
Dauerhaftes Anliegen (Leitung, Partnergemeinde, laufende Projekte) keins Diese Anliegen sollen bleiben.

Technische Regel: Immer 00:00 Uhr des Folgetags eintragen, damit der Ablauftag selbst noch vollständig sichtbar ist. Ein Anliegen für den 7. September, das eine Woche stehen soll, bekommt also 2026-09-15T00:00:00.

📄 Vorlage und KI-Prompt

Die Vorlage enthält ein vollständiges Beispiel mit zwei Kategorien und allen drei Ablauf-Mustern. Sie lässt sich direkt in der App importieren und als Ausgangspunkt bearbeiten.

Grenzen, die eingehalten werden müssen: Titel höchstens 500 Zeichen, Notizen und Beschreibung höchstens 10.000, Kategoriename höchstens 100, Datei höchstens 10 MB. Längere Texte werden beim Import stillschweigend gekürzt.

Der Prompt zum Kopieren

Diesen Text zusammen mit dem PDF oder Word-Dokument an eine KI geben. Der Prompt ist auf Deutsch, weil die Gebetspläne es sind.

Prompt
Du wandelst einen Gebetsplan in eine JSON-Datei für die App „Prayerboard“ um.

EINGABE: Das beigefügte Dokument (PDF/Word) mit den Gebetsanliegen.

AUSGABE: Ausschließlich gültiges JSON, kein Fließtext, keine Erklärung, keine
Markdown-Codeblöcke drumherum. Struktur:

{
  "version": 1,
  "boards": [
    {
      "name": "<Name des Prayerboards>",
      "description": "<dauerhafte Beschreibung>",
      "categories": [
        { "id": "kat-1", "name": "<Kategoriename>", "colorHex": "#4A90D9" }
      ],
      "items": [
        {
          "title": "<kurzer Titel>",
          "notes": "<ausführlicher Text>",
          "categoryId": "kat-1",
          "expiryDate": "2026-09-08T00:00:00",
          "sortOrder": 0
        }
      ]
    }
  ]
}

REGELN:

1. "description" ist die DAUERHAFTE Beschreibung des Prayerboards: Wer gibt den
   Plan heraus, was ist er, in welchem Rhythmus erscheint er. Schreibe dort
   NIEMALS den Monat oder das Jahr des Plans hinein. Wenn im Dokument nur eine
   monatsbezogene Überschrift steht, formuliere eine allgemeingültige
   Beschreibung daraus. Im Zweifel lass das Feld weg.

2. "title" ist kurz (eine Zeile, max. 500 Zeichen). Bei Tagesanliegen beginnt er
   mit dem Datum, z. B. "Mo 1. September – Kinderarbeit". Der ausführliche Text
   gehört nach "notes" (max. 10.000 Zeichen).

3. "expiryDate" nach diesen Regeln, immer im Format JJJJ-MM-TTT00:00:00
   (00:00 Uhr des FOLGETAGS, damit der Tag selbst noch sichtbar ist):
   - Anliegen für einen bestimmten Kalendertag  → dieser Tag + 7 Tage
   - Anliegen für den ganzen Monat              → 1. des Folgemonats + 5 Tage
   - dauerhaftes Anliegen (Leitung, Partnergemeinde, laufende Projekte)
                                                → Feld ganz WEGLASSEN
   Setze niemals bei allen Anliegen ein Ablaufdatum, nur weil es möglich ist.

4. "categories" nur anlegen, wenn das Dokument die Anliegen erkennbar gruppiert
   (z. B. nach Diensten oder Werken). Sonst "categories": [] und "categoryId"
   bei den Anliegen weglassen. Jede Kategorie-"id" ist frei wählbar, muss aber
   eindeutig sein und exakt so bei den Anliegen wieder auftauchen.
   "colorHex" ist immer sechsstellig mit Raute, z. B. "#4A90D9".

5. "sortOrder" fortlaufend ab 0 in der Reihenfolge des Dokuments.

6. Übernimm die Anliegen inhaltlich treu. Kürze nicht, fasse nicht zusammen,
   erfinde nichts dazu und formuliere geistliche Inhalte nicht um.

7. Lass diese Felder weg: id (bei Board und Anliegen), boardId, createdAt,
   updatedAt, isShared, isCloudEnabled.

🩹 Häufige Fehler

Sie wurde beim ersten Import monatsbezogen gesetzt und wird beim Update nicht überschrieben. Einmal von Hand im Bearbeiten-Dialog des Boards ändern, dauerhaft formulieren – danach nie wieder anfassen.

Die Datei wurde zweimal importiert. Der Import führt Kategorien anhand des Namens zusammen, Anliegen aber nicht – jedes wird neu angelegt. Die doppelten Einträge müssen gelöscht werden.

Entweder ist die Synchronisierung noch nicht durch, oder die Leser haben die App seitdem nicht geöffnet. Ein geteiltes Board aktualisiert sich beim Öffnen und über Live-Updates, nicht im Hintergrund.

Beim Import in ein bestehendes Board wird die Sortierung aus der Datei übernommen und kann mit bestehenden Anliegen kollidieren. Solange die alten Anliegen abgelaufen sind, fällt das nicht auf; ansonsten hilft ein anderer Sortiermodus im Board.

Fragen zur Einrichtung?

Für Gemeinden, Verbände und Werke helfen wir bei der Einrichtung gerne persönlich weiter.

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